Stiftung für SZPI

Stiftung für SZPI – Einsatz für lebenslang gesunde Zähne.

Gesunde Zähne brauchen täglich Pflege. Erkrankte Zähne muss der Zahnarzt mit körperfremden Füllungsmaterialien behandeln. Ihre Haltbarkeit ist beschränkt, weshalb lebenslange Nachsorge nötig ist. Es gilt also schon in der Kindheit und in der Jugend, das Bewusstsein für gesunde Zähne zu entwickeln. Die Stiftung für SZPI fördert die Mundgesundheit in den Schulen und in vorschulischen Einrichtungen durch die Aus- und Weiterbildung von Schulzahnpflege-Instruktorinnen.

Die Tätigkeiten der Stiftung

Die Stiftung für SZPI setzt auf früh beginnende Zahngesundheitserziehung durch Ernährungslenkung, Fluoridprophylaxe und Mundhygienemassnahmen. Die Massnahmen sollen bereits in Kinderkrippen und Kindergärten einsetzen, spätestens wenn die bleibenden Zähne durchbrechen. Die Anleitung zur Prophylaxe wird in den Schulen weitergeführt. Die Stiftung organisiert Kurse für Schulzahnpflege-Instruktorinnen, gibt Unterrichts- und Informationsmaterial für Gemeinde-, Schulbehörden und für die Öffentlichkeit heraus, sie berät Gemeinden sowie Kantone in der Förderung der Mundgesundheit.

Das viermal jährlich erscheinende Bulletin für SZPI informiert über neue Erkenntnisse in der Präventivzahnmedizin und über neue Mundhygieneprodukte, liefert didaktische und pädagogische Hinweise für die Arbeit in der Schule und orientiert über das Kurswesen der Stiftung für SZPI. Es fördert zudem den Kontakt zwischen der Stiftung und den auf Gemeindeebene tätigen Schulzahnpflege-Instruktorinnen.

Die Stiftung für SZPI fördert – und ist gefordert.

Als Kompetenzzentrum zur Förderung der Mundgesundheit in Kindergärten und Volksschulen wirkt die Stiftung darauf hin, dass alle Kinder – unabhängig von ihrem sozialen Status – dieselbe Chance auf Gesunderhaltung ihrer Zähne haben. Die Schulzahnpflege-Instruktorinnen werden durch zweitägige Einführungskurse auf ihre Arbeit in den Schulen vorbereitet. Angehende Schulzahnpflege-Instruktorinnen ohne zahnmedizinische Vorbildung erwerben die nötigen Grundkenntnisse in einem eintägigen Vorkurs. Zurzeit betreuen etwa 1'000 Schulzahnpflege-Instruktorinnen über 500'000 Kinder in Schweizer Schulen.

Die Schulzahnpflege in der Schweiz.

Die Organisation der Schulzahnpflege hängt von der Bevölkerungsdichte und den regional verfügbaren Zahnarztpraxen ab: In etlichen Gemeinden sind die Zahnärzte vertraglich zur Schulzahnpflege verpflichtet. In grösseren Ballungszentren können sich Schülerinnen und Schüler in Schulzahnkliniken behandeln lassen. In jedem Fall sind die Eltern in der Wahl des behandelnden Zahnarztes ihres Kindes frei.

Im Pflichtschulalter sind obligatorische Kontrolluntersuchungen für jedes Kind vorgesehen. Mindestens vier stufengerechte Zahnbürstübungen, verbunden mit Fluoridanwendung innerhalb einer Lektion, sollten in Schweizer Schulen jährlich durchgeführt werden. Auch die Eltern der Kinder müssen über die Ziele der Schulzahnpflege und über die Folgen von vernachlässigter Mundhygiene orientiert werden. Zu diesem Zweck beteiligen sich Schulzahnpflege-Instruktorinnen an schulischen Informationsveranstaltungen oder laden Eltern zu einem Besuch in den Kindergarten ein.

Stiftung für SZPI – gemeinsam für gesunde Zähne.

Die Förderung der Mundgesundheit in der Schweiz ist auf das gute Zusammenspiel aller beteiligten Akteure angewiesen. Dazu gehören Zahnärztinnen und Zahnärzte genauso wie die Schulzahnpflege-Instruktorinnen, die Lehrerschaft und die Industrie. Da die Stiftung für SZPI keine Unterstützungsbeiträge der öffentlichen Hand erhält, ist sie auf die Einnahmen aus Kursgebühren, Abonnements für das Bulletin sowie auf Beiträge von Sponsoren angewiesen.

Die Unterstützung der Schulzahnpflege durch die Industrie ist deshalb hochwillkommen: Dank ihrem finanziellen und ideellen Engagement profitieren Unternehmungen von einem positiven Imagetransfer und verhelfen Schweizer Kindern und Jugendlichen mit ihrem Sponsoring zu guter Mundhygiene und gesunden Zähnen.

Weitere Informationen

Flyer SZPI (pdf-Datei, 209 KB)