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Schulzahnpflege

 

Eine eidgenössische Regelung für die Erhaltung der Zahngesundheit bzw. die zahnärztliche Versorgung der Schulkinder besteht nicht. Dagegen bestehen in allen Kantonen Gesetze, Verordnungen und Erlasse für die Schulzahnpflege. Zum Teil wird die Durchführung der Schulzahnpflege den Gemeinden weitgehend vorgeschrieben. In der Mehrzahl der Kantone gibt es dazu nur eine Rahmenregelung. Der Vollzug der Schulzahnpflege obliegt damit den Gemeinden bzw. den Schulbehörden oder Schulräten.

Eine jährliche Untersuchung der Kinder ist obligatorisch und wird von der Gemeinde getragen. In vielen Kantonen gibt es keine Schulzahnärzte (mehr), die mit der Gemeinde einen Vertrag zur Durchführung der Schulzahnpflege haben. Dort erhalten die Kinder bzw. deren Eltern einen Gutschein für die jährliche Untersuchung, den sie bei einem selbst gewählten Zahnarzt einlösen können. Dieser rechnet mit der Gemeinde ab. Heute sind die auch Kindergartenkinder meist in die Schulzahnpflege einbezogen. In grösseren Städten gibt es Schulzahnkliniken.

In den meisten Kantonen ist die Prophylaxe in der Schule als Teil der Schulzahnpflege vorgeschrieben. In der Regel ist aber nicht näher bestimmt, wie diese im Detail durchzuführen ist und wer damit beauftragt ist. Anfänglich waren damit häufig von den Kantonen angestellte Prophylaxegehilfinnen betraut sowie die Lehrpersonen. Heute sind es in den meisten Kantonen der Deutschschweiz und im Tessin Schulzahnpflege-Instruktorinnen (SZPI).

Information über die Schulzahnpflege erhalten Sie bei den Gemeindeverwaltungen, den Gesundheits- und Erziehungsdirektionen bzw. auf den Web-Portalen der Gemeinden und Kantone, bei der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO und bei den Kantonszahnärzten.

Nähere Auskunft finden Sie hier.

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