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SZ & ZG & GL

SZPI im Kanton Schwyz, Zug und Glarus

 

12. Kantonale Tagung der SZPI des Kantons Schwyz

14. April 2016 in Brunnen, 13.30-16.30 Uhr.

Programm folgt später.

Bericht: 11. Kantonale Tagung der Schulzahnpflege-Instruktorinnen

 

des Kantons Schwyz,  3. April 2014 in Lauerz


Organisiert wurde die diesjährige Tagung von Sonja Marty und Valérie Casagrande, den beiden Schulzahnpflege-Fachfrauen der Gemeinde Lauerz. Die beiden Frauen durften rund 15 Kolleginnen aus dem ganzen Kanton Schwyz begrüssen. Das Programm der Tagung bestand aus spannenden Fachreferaten und offiziellen Informationen des Kantonszahnarztes Dr. med. dent. Michael Krähenmann.
Den Auftakt machte Peter Dettling Gemeinde- und Kantonsrat Lauerz, der die Anwesenden mit einem offiziellen Grusswort in Lauerz willkommen hiess.
Frau Dr. med. dent. Ruth Besimo, Zahnärztin an der Aeskulap Klinik Brunnen, vermittelte in Ihrem Referat Grundsätzliches zum Thema „Kommunikation mit Schulkindern“. Kommunikation ist der Schlüssel zur erfolgreichen Arbeit mit Kindern So ist zum Beispiel die Aussage "du musst ...", in der Motivation kontraproduktiv und sollte tunlichst vermieden werden. Mit einem kurzen Einblick in die Entwicklungspsychologie und einem interaktiven Erfahrungsaustausch beendete Ruth Besimo Ihr äusserst spannendes und informatives Referat.
Kantonszahnarzt Dr. med. dent. Michael Krähenmann informierte die Anwesenden über die bevorstehende Gestaltung der Stundentafel, die vom Kanton Schwyz initiert wird. Michael Krähenmann bedanke sich bei den Schulzahnpflege-Fachfrauen für ihren wertvollen Einsatz an den Schulen, zum Wohle der Zahngesundheit.
Herr Dr. phil. Felix Magri, Stiftung der SZPI Zürich, wies auf eine aktuelle Umfrage über die Tätigkeit der Schulzahnpflege-Instruktorinnen hin und forderte die anwesenden Schulzahnpflege-Fachrauen auf, an dieser nationalen Umfrage teilzunehmen. Adressen dazu sind auf der Website und im Bulletin der Stiftung für SZPI aufgeführt.
Urs Emmenegger, Schulratspräsident von Lauerz, sprach über Qualitätssicherung und präsentierte das Konzept der internen Evaluation, wie sie an der Schule Lauerz praktiziert wird. Ein grosses Interesse galt den Resultate der Umfrage und den Rückmeldungen an die Schulzahnpflege-Fachfrauen. Der Nutzen einer Evaluation wurde klar ersichtlich, nicht nur für die Fachfrauen, sondern auch für die Schulleitung und den Schulrat.
Das Schlusswort wurde wiederum von Urs Emmenegger gehalten, der sich für die gute Zusammenarbeit mit den Schulzahnpflege-Fachfrauen der Gemeinde Lauerz bedankte, bevor die Tagung bei Kaffee und einem zahnschonendem Zvieri gemütlich ausklang.
Die Organisatorinnen bedanken sich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden für die spannenden Beiträge. Die nächste Tagung wird 2016 in Brunnen stattfinden.


Für die SZPI, Sonja Marty und Valérie Casagrande, Lauerz

 

 

 

 

Bericht von der 10. Kantonalen Tagung der Schulzahnpflege-Instruktorinnen

 

des Kanton Schwyz

Donnerstag, 08. November 2012, Antoniushaus Mattli-Morschach

 

BOTE DER URSCHWEIZ | SAMSTAG, 10. NOVEMBER 2012

Fachfrauen für «Geléehexen»

 Die «Zahnputztante» oder, noch böser ausgedrückt, die «Geléehexe» existiert nicht mehr. Diese anspruchsvolle Aufgabe haben in den Schulen längst Schulzahnpflege-Instruktorinnen übernommen. In Morschach wurden sie weitergebildet.


Von Ernst Immoos

Kanton/Morschach. – Diese Woche fand bereits die zehnte kantonale Tagung der Schulzahnpflege-Instruktorinnen statt (siehe Box). Das Bild der Schulzahnpflege hat sich stark verändert. Mit dem abschätzigen Begriff Zahnputztanten werden Schulzahnpflege- Instruktorinnen gelegentlich bezeichnet. Dieser Begriff traf vor Jahrzehnten wohl noch zu. Doch mit der heutigen Tätigkeit, die landesweit rund 1000 Fachfrauen ausüben, hat die abschätzige Äusserung längst nichts mehr zu tun.

 

Professionelle Arbeit

In den letzten Jahren wurde der Zahnpflegeunterricht interessanter und attraktiver gestaltet. Nicht nur aktuelle Lehrmittel stehen zur Verfügung, sondern auch ein grosses Angebot an Weiterbildungen. So besuchen heute geschulte Zahnpflege-Instruktorinnen die Schulen und vermitteln ihr Wissen im Gesundheitsunterricht, erklärt Astrid Tonazzi, Morschach, welche für 127 Kinder in den Gemeinden Morschach/Stoos und Riemenstalden zuständig ist. Seit zwölf Jahren ist sie eine der 30 Fachfrauen, welche in den Schwyzer Gemeinden gegen 15 000 Kinder betreuen. Die heutigen Schulzahnpflege-Instruktorinnen haben einen professionellen Anspruch an ihre Arbeit. Rund die Hälfte ist im zahnmedizinischen Bereich ausgebildet, weitere sind Lehrerinnen und Frauen aus anderen qualifizierten Berufen.

 

Unterricht ist obligatorisch

Im Kanton Schwyz entscheidet in den Gemeinden jeweils der Schulrat, ob an der Schule die Schulzahnpflege-Instruktion angeboten wird. Wenn dieses Angebot von der Schulgemeinde offeriert wird, müssen die Kinder am Unterricht teilnehmen, sagt die Instruktorin Tonazzi: «Die Kinder sind offener und wissbegieriger geworden und stellen Fragen. Heute versuchen wir, die Kinder für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren, und wir müssen uns fachspezifisch und pädagogisch ständig weiterbilden.Wegen dieser professionellen Gesundheitsvorsorge bei Kindern hat in den vergangenen Jahrzehnten die Volkskrankheit Karies um 90 Prozent abgenommen», f ührt Astrid Tonazzi weiter aus.

 

Ausbildung auf hohem Niveau

An der zehnten Kantonaltagung im Antoniushaus Mattli referierten und orientierten hochkarätige Fachleute. So gab Aldo Bannwart, PHZ Hochschule Kanton Schwyz, Einblicke in didaktische Themen der Erziehungswissenschaft. Grussworte überbrachten der neue Kantonszahnarzt Michael Krähenmann, Felix Magri, Stiftung für SZPI Zürich, und Alois Keller, Schulpräsident Morschach/Stoos. (ie)

 

 

Zeitungsausschnitte:

Bote der Urschweiz  

Schwyzerzeitung

 

Strahlen um die Wette: OKP Astrid Tonazzi (vorne Mitte) und die weiteren Schulzahnpflege-Instruktorinnen. Bild Ernst Immoos
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